Der Tag beginnt nicht mehr mit einem Summen.

Er beginnt mit einem Gewicht.

Einer am Fußende. Einer quer über mir.

Hundewärme statt Displaylicht.

Früher war der erste Griff zum Nachttisch. Blind. Mechanisch.

Heute greife ich ins weiche Fell.

Ich spüre den Herzschlag unter meinen Fingern.

Sie bringen mich zum Lachen, noch bevor ich das erste Wort spreche.

Ein Glück, dass ich früher oft wegscrollte, während sie neben mir warteten.

Ich gehe zur Kaffeemaschine.

Das Mahlen der Bohnen. Der Duft zieht durch das Haus.

Ein Geruch, der nach Anfang klingt. Und nach Zeit.

Eine halbe Stunde gehört jetzt nur mir.

Die erste Stunde gehört mir Offline ein versuch The Offline Hotel

Der Kaffee im Bett. Die Wärme der Tasse.

Das Buch in der Hand. Papier statt flackerndes Licht.

Draußen läutet der Hahn den Tag ein.

Mein Blick geht ins satte Grün der Bäume.

Ich spüre tiefe Dankbarkeit. Mein Kopf ist noch unberührt.

Keine fremden Lasten. Der Morgen gehört ganz mir.

Nächste Woche erzähle ich von einem Fundstück auf dem Dachboden und warum mein Badezimmer jetzt zur nachrichtenfreien Zone wird.

Bild: Titilayo Reichmann