Ich bin immer wieder am selben Punkt gescheitert.
Viel zu viel gearbeitet.
Immer wieder den Fokus verloren.
Ich habe mich gewundert, warum sich die Dinge nicht weiterentwickeln,
warum meine Offline Retreats nicht den Raum einnahmen,
den ich eigentlich von Beginn an für sie geplant hatte.
Ich habe mich hinterfragt. Mein gesamtes Modell. Mich selbst.
In der Stille der Natur, beim Nachdenken während der Ernte,
war ich bereit, neue Wege einzuschlagen und Altes zu verabschieden.
Ich habe aufgehört, im Außen nach Antworten zu suchen.
Und dann passiert das Unverhoffte.
Genau in dem Moment, in dem ich den Druck herausnehme,
kommen die Dinge in Bewegung.
Plötzlich stehen Empfehlungen im Raum.
Neue Kooperationspartner klopfen an.
Perspektivische Anfragen flattern herein,
mit denen ich nicht mehr gerechnet habe.
Es sortiert sich etwas um mich herum.
Ich bin mir nicht sicher, was genau sich wann verändert
oder in welchem Augenblick sich die Gewichte verschieben.
Ich beobachte es einfach nur mit Staunen.
Es fasziniert mich, wie sich Türen öffnen,
die ich schon fast verschlossen geglaubt hatte.
Die Klarheit kehrt zurück.
Es fühlt sich an, als würde ich den Raum in mir aufräumen.
Ich werfe alten Ballast hinaus.
Ich rücke die Dinge dorthin, wo sie hingehören.
Das Zimmer in meinem Kopf möbliert sich neu.
Ich lerne, dass weniger Ablenkung nicht weniger Erfolg bedeutet.
Im Gegenteil.
Durch die neue Ordnung sehe ich die Chancen erst,
die vorher im digitalen Grundrauschen untergegangen sind.
Ich bleibe bei meinem Plan.
Ich bleibe bei mir.
Nächste Woche erzähle ich euch von der Rückseite dieser Medaille.
Von den Momenten, in denen die alte Gewohnheit mich doch wieder einholt
und warum ein Rückfall kein Scheitern ist.