Es zieht mir den Stecker.
Ich bin leer.
Nicht depressiv. Nicht traurig.
Einfach leer.
Ein stilles Leer, das man erst bemerkt, wenn man nach etwas greifen will
und da ist nichts mehr.
Monate voller Planung, die Farm, die Tiere, die Verantwortung.
Plötzlich ist die Luft raus.
Nicht schlagartig. Eher so, als hätte jemand langsam das Ventil geöffnet.
Das Beunruhigendste ist dieser Gedanke:
Vielleicht ist meine Kreativität weg.
Ausgelöscht. Nichts. Nada.
Normalerweise sind da immer Ideen. Pläne. Gedankenskizzen.
Jetzt ist da Stille. Kein „Was wäre, wenn …“.
Ich bin nie ohne Input. Im Gegenteil.
